Pflaster / Vorarbeiten

Inzwischen hat sich wieder einiges getan. Nachdem die Arbeiten im Haus und der Garage zwar noch nicht komplett erledigt, aber doch großteils fertig sind, geht es nun außen weiter. Wir haben uns für ein Pflaster entschieden, welches wir uns bei der Firma Glassner in Diespeck ausgesucht haben. Hier wurden wir gut beraten und es steht eine große Außstellugnsfläche zur Verfügung. Die Wahl ist auf das Citypflaster von EHL in grau-anthrazit-nuanciert gefallen, mit Umrandung in „Terrintak Anthrazit“, ebenfalls von EHL. Wir haben einen Verband mit 3 Steingrößen gewählt. Auf der Homepage von EHL kann man sich das Pflaster schon mal anschauen… Zusätzlich zum Pflaster haben wir Stützwinkel für die Abstützung der Garagenzufahrt zum Nachbargrundstück hin bestellt.

Pflastern wollen wir die Einfahrt, knapp 24m² Terasse, einen Weg zwischen Haus und Garage sowie zwischen Garage und Terasse und ein Stück hinter der Garage.

Letzten Freitag war es dann soweit, das Pflaster, übrigends insgesamt etwa 110m², und die Stützwinkel wurden geliefert.

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Vor dem eigentlichen Pflastern gab/gibt es aber noch einiges zu tun – dazu haben wir uns einen Minibagger gemietet, welcher ebenfalls letzten Freitag gebracht wurde. Für Samstag haben wir uns vorgenommen, einen Graben für die L-Steine zu ziehen, die L-Steine zu setzen, die Einfahrt auszuheben/zu begradigen, das hinter der Garage gelagerte Material zu entfernen/umzulagern, den Abzweig des Regenwasserrohrs zwecks Anschluss der Entwässerungsrinnen freizulegen und den Spalt zu unseren Nachbarn auf der „anderen Seite“ zu verfüllen… Genug zu tun also. Zum Glück hatten wir einige fleisige und kompotente Helfer. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle!

Der Minibagger:

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Nachdem ich schon etwas Ahnung von der Steuerung eines Baggers hatte (Modellbau bedingt und Euro-Steuerung sei dank 😉 ), lief es nach ein, zwei Stunden schon recht gut, und die Schubkarren waren schnell gefüllt…. wie man sieht, mit dynamischem Einsatz ( 😛 ) :

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Dank der Mischmaschine meines Schwiegervaters konnten wir den zum Setzen der Winkelsteine nötigen Beton direkt vor Ort herstellen. Die Maschine hat schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel, lief aber nach 25 Jahren Pause bei uns nun komplett ohne Probleme… Damals wurde eben noch Qualität hergestellt 😉

Die Stützwinkel wiegen dank Armierung > 100KG, da kam der Bagger zum Transport gerade recht…

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Beim Einsetzen des ersten Winkelsteins:

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So haben wir dann ziemlich alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben. Trotz straffem Zeitplan konnte jeder, der es wollte, mehr oder weniger lange das Baggern ausprobieren.

Gegen 21 Uhr Abends waren dann alle Helfer weg, und der Bagger grob gereinigt.

Wir hatten auch noch zusätzliche, mehr als hilfreiche Unterstützung – bevor ich hier aber ins Detail gehe, muss ich erst noch klären, ob eine Erwähung überhaupt gewünscht ist… 🙂

Das Endresultat von Samstag in Bildern

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Jetzt schaut’s erstmal chaotischer aus als zuvor.  Hier ist noch einiges an „Handarbeit“ mit Schaufel, Rechen und Rütteplatte nötig…

Weiter geht’s morgen mit Schaufeln sowie dem Abrütteln des Untergrunds, denn am Freitag früh wird der Mineralbeton geliefert… Ab morgen habe ich Urlaub und zusammen mit einem Freund vom Fach, der seinen Urlaub opfert, werde ich nächste Woche die eigentlichen Pflasterarbeiten anpacken.

Inzwischen waren wir aber auch nicht untätig, so haben wir die Dickbeschichtung am Haus angebracht – zumindest an den zwei Seiten, an denen auch Pflaster gelegt wird. Die Dickbeschichtung haben wir in zwei Schichten aufgebracht, dazwischen Armierungsgewebe verbaut. Diese Arbeit ist hinsichtlich „Dreck“ das übelste, was ich am Bau gemacht habe – gefühlt braucht man nach der Arbeit länger, das Zeug vom Körper wegzubringen, als man gearbeitet hat…. ein Profi würde das sicherlich sauberer über die Bühne bringen 😉

Hier die Dickbeschichtung rund um die Haustür:

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Nachdem die Dickbeschichtung heute soweit fertig war, haben wir noch den „Graben“, in dem die Winkelsteine/Rabatten sitzen, verfüllt…

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